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The Elder Scrolls Online: Entwickler kämpfen sich nach Entlassungen durch schwere Zeiten

The Elder Scrolls Online steckt gerade nicht in seiner einfachsten Phase: Nach einer harten Entlassungswelle bei Xbox und Bethesda im Sommer 2026, die auch Entwicklerstudio ZeniMax Online Studios hart getroffen hat, kämpft sich das ESO-Team durch schwere Zeiten. PC Gamer hat für die MMO-Kolumne „Terminally Online“ mit dem Team gesprochen – und die Botschaft ist klar: Lieber späterer Release als schlechtere Qualität. „Wir wollten nicht einfach nur einen Termin durchdrücken“, so die Devs sinngemäß gegenüber dem Magazin.

Welche ESO-Updates verschieben sich nach den Entlassungen bei ZeniMax?

Die Kürzungen bei Xbox/Bethesda haben laut mehreren übereinstimmenden Berichten einen erheblichen Teil des ESO-Content-Teams getroffen – Berichten zufolge verlor die Abteilung dadurch einen spürbaren Teil ihrer Kapazität. Die Folge: ZeniMax hat seine Roadmap für The Elder Scrolls Online spürbar umgebaut. Statt am alten Zeitplan festzuhalten und Inhalte in schlechterer Qualität rauszuhauen, wandern mehrere große Brocken ins nächste Jahr. Das ist der aktuelle Stand:

  • Update 51 (u. a. neuer „Nowhere Vault“-Dungeon und diverse Quality-of-Life-Verbesserungen): startet am 28. September 2026 statt wie ursprünglich geplant am 21. September
  • Season 2: beginnt am 21. Oktober 2026 mit den Solo-Dungeons „Moon Hunter Keep“ und „March of Sacrifices“ sowie Verbesserungen am Tamriel-Kompendium
  • Update 52: von ursprünglich Ende 2026 auf Januar 2027 verschoben
  • Der neue Trial „Crimson Veldt“: ebenfalls erst 2027
  • Die lang ersehnte Klassen- und Kampf-Überarbeitung inklusive Warden-Rework: kommt frühestens 2027

Kurzfristig bleibt also alles beim Ein-Wochen-Rutsch, die dickeren Brocken landen dagegen komplett im kommenden Jahr. Wer selbst reinschauen will, findet das Spiel unter anderem auf Steam.

Wer hat sich bei ZeniMax konkret zu den Verzögerungen geäußert?

ESO-Game-Director Nick Giacomini hat sich mehrfach öffentlich zu Wort gemeldet und betont, dass The Elder Scrolls Online bleibt: Das Team wolle das Spiel nicht bloß am Leben erhalten, sondern weiter ausbauen. Auch Rich Lambert, mittlerweile als Studio Game Director für ZeniMax Online Studios insgesamt zuständig, hat die Entlassungen als „super emotional“ beschrieben – schließlich seien dabei Kolleginnen und Kollegen gegangen, mit denen er teils zehn bis fünfzehn Jahre zusammengearbeitet habe. Man durchlaufe da schon „eine Art Trauerprozess“, so Lambert sinngemäß. Genau in diesem Spannungsfeld zwischen Personalabbau und dem Anspruch, weiter ein lebendiges MMO zu betreiben, bewegt sich das Entwicklerstudio ZeniMax Online Studios seit Monaten.

Warum ist das für ESO-Fans mehr als nur eine weitere Verschiebung?

Historie/Einordnung: The Elder Scrolls Online läuft mittlerweile seit 2014 und zählt damit zu den langlebigsten großen MMOs überhaupt – das Spiel hat schon einen kompletten Umstieg vom Abo-Modell zu Buy-to-Play und diverse Content-Zyklen überstanden. Verzögerungen gab es also auch früher schon mal, neu ist aber das Ausmaß: Die Entlassungen bei ZeniMax reihen sich in eine ganze Serie von Kürzungen bei Xbox- und Bethesda-Studios im Jahr 2026 ein. Wie stark ein geschrumpftes Team einen Zeitplan durcheinanderwirbeln kann, zeigt sich bei Xbox derzeit an mehreren Ecken – etwa bei den Diskussionen rund um Ninja Theorys Umbau innerhalb von Xbox oder beim nächsten großen Halo-Projekt, bei dem laut Insidern die Fertigstellung noch Jahre entfernt sein soll. Für ESO-Spieler heißt das konkret: Wer auf das Warden-Rework oder den neuen Trial gewartet hat, muss sich bis 2027 gedulden – kurzfristig gibt es mit Update 51 und Season 2 aber trotzdem noch neuen Content zum Reinstecken der Zeit.

Quelle: PC Gamer

Wie seht ihr das: Verständnis für die längere Wartezeit oder nervt euch die Verschieberei? Schreibt’s uns in die Kommentare!

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