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The Witcher 4: Warum CD Projekt Red die Story ständig umschreibt

CD-Projekt-Chef Adam Badowski hat beim International Festival of Comics and Games im polnischen Lodz ein paar spannende Details zu The Witcher 4 nachgeschoben. Sein wichtigstes Statement: Die Story des Rollenspiels wird während der Entwicklung immer wieder umgeschrieben. Klingt erstmal nach Chaos, ist laut Badowski aber genau das Gegenteil.

Ciri steht mit gezücktem Schwert im Kampf gegen ein Monster in einer düsteren Szene aus The Witcher 4
Ciri übernimmt in The Witcher 4 die Hauptrolle und soll eine neue Saga anführen.

Warum wird die Story von The Witcher 4 ständig umgeschrieben?

Badowski erklärte auf der Bühne in Lodz, dass die lange Entwicklungszeit von The Witcher 4 vor allem daran liegt, dass das Studio extrem viel Wert auf die Erzählung legt. Die Handlung werde deshalb immer wieder überarbeitet und neu geschrieben, damit sie am Ende maximale emotionale Wirkung entfaltet und sich für Spieler nicht hohl anfühlt, sondern wirklich hängen bleibt. CD Projekt Red will offenbar lieber mehrfach nachschärfen, statt einen ersten Entwurf einfach durchzuwinken.

Teaser-Artwork zur Region Kovir aus The Witcher 4
Auch das Setting rund um die Region Kovir gehört zu den bisher bekannten Bausteinen von The Witcher 4.

Im Zentrum der neuen Saga steht erneut Ciri, die als Hexerin die Nachfolge von Geralt antritt und die Reihe in eine neue Richtung führt. Am anvisierten Erscheinungszeitraum ändert sich laut Badowski nichts: CD Projekt Red hält weiterhin an 2028 als Zielmarke für den Release fest. Ein konkretes Datum gibt es bislang nicht, was bei einem Spiel dieser Größenordnung aber wenig überrascht.

Kommt jetzt auch noch ein Remake von The Witcher 2?

Auf die Frage nach einem möglichen Remake von The Witcher 2: Assassins of Kings blieb Badowski zwar vage, gab aber einen deutlichen Hinweis: Jakub Rokosz, Mitgründer und Chef von Fool’s Theory, sei ein riesiger Fan des zweiten Teils und halte ihn für sein persönliches Lieblings-Witcher-Spiel. Fool’s Theory arbeitet aktuell bereits am Remake des allerersten The Witcher, und genau dieses Team baut auch das technische Fundament für die neue Saga mit. Ein offizielles Remake von Teil 2 ist damit noch lange nicht bestätigt, aber die Tür steht zumindest einen Spalt offen.

Artwork zum kostenlosen Remaster-Upgrade von The Witcher 3: Wild Hunt
Wer die Wartezeit überbrücken will, findet aktuell besonders günstig ins Witcher-Universum.

Ein Blick zurück lohnt sich hier ebenfalls: Erst vor Kurzem hat CD Projekt Red mit einem großen Rabatt und einem kostenlosen Remaster-Upgrade für Wirbel gesorgt, wie unser Bericht zum Witcher-3-Rabatt und Remaster-Upgrade zeigt. CD Projekt Red pflegt also spürbar beide Enden der Zeitachse: die alten Teile für Neueinsteiger frisch halten und gleichzeitig an der nächsten großen Saga feilen.

Unsere Einschätzung: Dass eine Story mehrfach umgeschrieben wird, klingt für Fans, die seit Jahren auf The Witcher 4 warten, erstmal nach noch mehr Geduld. Trotzdem ist das aus unserer Sicht ein gutes Zeichen. Gerade nach dem holprigen Start von Cyberpunk 2077 wirkt es beruhigend, dass CD Projekt Red bei der Erzählung lieber gründlich statt schnell arbeitet. Wenn am Ende eine Ciri-Story steht, die wirklich unter die Haut geht, war jede zusätzliche Überarbeitungsrunde die Wartezeit wert.

Quelle: GameStar

Was sagt ihr zu den ständigen Story-Überarbeitungen bei The Witcher 4 – lieber warten für bessere Qualität oder hättet ihr euch ein früheres Release-Fenster gewünscht? Und traut ihr Fool’s Theory ein Witcher-2-Remake zu? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

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