Call of Duty hat eine Marke geknackt, von der die meisten Spielereihen nur träumen. Xbox-CEO Asha Sharma hat am 26. Oktober auf X verkündet, dass die Shooter-Serie inzwischen 40 Milliarden Dollar Lifetime-Umsatz erreicht hat. Ihr Anlass: der Erfolg von Modern Warfare 4. Sie schrieb von einem der meistgefeierten Call-of-Duty-Teile der Seriengeschichte und gratulierte dem Activision-Team. Den Spielern dankte sie ebenfalls.
Wie viel verdient Call of Duty eigentlich pro Tag?
PC Gamer hat nachgerechnet. Im Schnitt bringt die Reihe demnach rund 4,76 Millionen Dollar pro Tag ein, genauer 4.762.472 Dollar. Das ist eine Durchschnittsrechnung über die gesamte Laufzeit, kein aktueller Tageswert. Mit den 40 Milliarden landet Call of Duty laut PC Gamer hinter Schwergewichten wie Mario und Pokémon. In der Liga der umsatzstärksten Videospiel-Marken spielt die Reihe also ganz oben mit.
Dabei ist die Serie vor allem ein Jahresgeschäft. Seit Jahren erscheint praktisch jedes Jahr ein neuer Teil, abwechselnd entwickelt von Infinity Ward, Treyarch, Sledgehammer Games und Raven Software. Wer wissen will, wie die Reihe aktuell aufgestellt ist, findet alles bei Call of Duty selbst.
Auch die Rekorde stehen schon fest. Das meistverkaufte Spiel bleibt Black Ops 3 mit mehr als 43 Millionen verkauften Kopien. Dicht dahinter folgt Modern Warfare von 2019 mit über 41 Millionen. Den erfolgreichsten Start hatte Modern Warfare 2 (2022): Eine Milliarde Dollar Umsatz in nur zehn Tagen, dazu 200 Millionen gespielte Stunden. Es war außerdem der erste Teil seit Call of Duty: WW2 im Jahr 2017, der wieder bei Steam erschien. Dort schaffte er es in die Top 10 der meistgespielten Titel.
Was heißt der Meilenstein für Modern Warfare 4?
Hier lohnt der nüchterne Blick. Die 40 Milliarden beziehen sich auf die gesamte Marke, nicht auf Modern Warfare 4 allein. Sharma nennt keine konkreten Verkaufszahlen zum neuen Teil, auch die Meldung liefert keine. Wie sich MW4 schlägt, bleibt damit offen. Wir hatten bereits darüber geschrieben, dass Activision zu den Verkäufen von Modern Warfare 4 schweigt. Der Post der Xbox-Chefin ist ein Stimmungsbild, keine Bilanz.
Aus unserer Sicht ist die Zahl vor allem ein Signal nach innen. Seit Microsoft Activision Blizzard übernommen hat, ist Call of Duty der wohl wichtigste einzelne Umsatzbringer im Xbox-Portfolio. Dass die Chefin die Marke öffentlich feiert, passt dazu. Für Spieler ändert sich dadurch erst mal nichts. Es bedeutet aber, dass der Jahrestakt wohl bleibt, solange er solche Summen bringt. Das ist unsere Einschätzung, keine Ankündigung.
Und was sagt ihr dazu? Ist die Dauerschleife aus Jahres-Shootern Segen oder Fluch für die Reihe?
Quelle: PC Gamer
Wie viele Call-of-Duty-Teile habt ihr in euren Regalen? Schreibt es uns in die Kommentare und diskutiert mit!



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