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Call of Duty-Film: Regisseur Peter Berg verspricht weniger Gewalt und viel Seele

Der Kinofilm zu Call of Duty nimmt Form an: Regisseur Peter Berg hat in einem Interview mit ComicBook verraten, worauf er bei der Verfilmung setzt. Sein Versprechen: Der Film soll mehr sein als reines Geballer.

Berg inszeniert nach einem Drehbuch von Taylor Sheridan. Die Vorlage sind die Modern-Warfare-Spiele, und genau die will er nicht auf Action reduzieren. Unter Hardware und Schusswechseln gehe es um „die Kosten des Krieges“, so der Regisseur.

Was verspricht Peter Berg für den Call-of-Duty-Film?

Berg sagt, die Spiele schauten darauf, was es bedeutet, ein Krieger zu sein, der sich aus welchem Grund auch immer zwischen echte Gefahr und alle anderen stellt, und welche Last diese Leute tragen. Captain Price, Soap, Ghost und Alex beschreibt er als „komplizierte Menschen“ und nicht als Cartoon- oder Comicfiguren.

Sein Zitat dazu ist deutlich: Es gehe nicht darum, „alle abzuknallen und Popcorn-Kino zu liefern“. Darunter liege eine Seele, und die Folgen des Krieges spielten im Film mit dem Titel „Duty“ eine große Rolle.

Wird der Film so brutal wie Bergs „The Mosquito Bowl“?

Eher nicht. Berg geht davon aus, dass der Call-of-Duty-Film „wahrscheinlich nicht ganz so grafisch gewalttätig“ wird wie sein kommender Netflix-Film The Mosquito Bowl. Das Weltkriegsdrama ist von einem realen Football-Spiel zwischen Marines im Pazifik 1944 inspiriert und startet am 25. November auf Netflix. Der Call-of-Duty-Film soll am 30. Juni 2028 in die Kinos kommen.

Was bedeutet das für Fans der Reihe?

Aus unserer Sicht ist das eine kluge Ansage. Die Reihe lebt seit Modern Warfare von Figuren wie Price und Ghost, und der Ton schwankt zwischen Blockbuster und bitterem Kriegsdrama. Ein Film, der den Fokus auf die Charaktere legt, kann Fans abholen, die mehr als Explosionen sehen wollen. Ob das gelingt, zeigt sich erst mit ersten Trailern. Wer die Marke gerade im Spiel erlebt: Alles zum Start des aktuellen Teils findest du in unserem Überblick zum Launch von Modern Warfare 4.

Zum Hintergrund: Berichtet wurde zuletzt auch, dass ein früherer langjähriger Call-of-Duty-Entwickler Activision-Manager dafür kritisiert hat, an Neuauflagen wie Black Ops 1 und 2 zu verdienen, während die damaligen Entwickler leer ausgingen. Das zeigt, wie viel Gesprächsstoff die Marke abseits des Spiels gerade liefert.

Quelle: Eurogamer

Was erwartest du vom Call-of-Duty-Film: mehr Drama oder mehr Action? Schreib es uns in die Kommentare!

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