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Battlefield 6: Anticheat-Bilanz September – EA stoppt fast 440.000 Cheat-Versuche

Battlefield-Spieler dürfen aufatmen – zumindest ein bisschen: EA hat den monatlichen Anticheat-Bericht für September veröffentlicht, und der zeigt eine weitgehend stabile Lage. Das Team spricht von neuen Erkennungsmethoden, die gegen Ausweichmanöver der Cheating-Szene helfen sollen. Größere Verbesserungen kündigt EA für kommende Updates an.

Wie hoch ist die Cheater-Quote in Battlefield 6 aktuell?

Die zentrale Kennzahl heißt Match Infection Rate (MIR). Sie gibt an, in wie viel Prozent der Matches mindestens ein Cheater das Spiel gestört hat. Wichtig: Eingerechnet sind auch alle gemeldeten Verdachtsfälle, bei denen EA nicht genug Beweise für eine Sperre hat. Die Zahlen für September im Überblick:

  • Startwert Anfang September: 3,51 Prozent (Ende August: 3,24 Prozent)
  • Höchstwert: 3,64 Prozent am 2. September
  • Tiefstwert: 3,27 Prozent am 10. September
  • Stand zum Monatsende: 3,41 Prozent

Die Quote blieb also den ganzen Monat über relativ flach. Im Vergleich zum August-Tiefpunkt von 2,89 Prozent ist das ein kleiner Rückschritt, im Vergleich zu den hohen Werten früherer Monate aber weiterhin ein ordentliches Niveau.

Was hat EA Javelin im September konkret verhindert?

Laut EA hat das hauseigene Anticheat-System Javelin im September 439.945 Versuche abgefangen, das Spiel zu manipulieren oder zu cheaten – bevor sie überhaupt in einem Match Schaden anrichten konnten. Im August waren es nach EA-Angaben noch 327.756. Das entspricht einem deutlichen Plus, das auch mit dem Druck durch neue Features wie Season 4 zu tun haben dürfte.

Außerdem beobachtet EA derzeit 111 aktive Cheat-Programme, Hardware-Lösungen, Anbieter, Wiederverkäufer und deren Communitys (plus eins zum Vormonat). Bei 107 davon – also 96,39 Prozent – gibt es laut EA Funktionsausfälle, Erkennungswarnungen, Downtime oder ein komplettes Offline-Nehmen der Cheats.

Was heißt das für euch als Spieler?

Kurz gesagt: Ihr werdet weiterhin vereinzelt auf Cheater treffen, aber nicht in jedem Match. Bei einer MIR von rund 3,4 Prozent ist statistisch etwa jede dreißigste Runde betroffen. Wer einen Verdacht hat, sollte Spieler weiterhin melden – denn gerade diese Meldungen fließen in die Quote ein und helfen EA bei der Priorisierung. Die Zahlen stammen allerdings von EA selbst und lassen sich von außen nicht unabhängig prüfen.

Wie geht es mit dem Anticheat in Battlefield 6 weiter?

EA spricht von „deutlich größeren Verbesserungen“, die mit den nächsten Updates ausgerollt werden sollen, nennt aber keine Details oder Termine. Zuletzt hatte EA bereits die TPM-2.0-Pflicht durchgesetzt und die Berechnung der MIR angepasst. Wie es um die Performance des Shooters bestellt ist, könnt ihr in unserem Bericht zur zwölf Jahre alten GTX 750 Ti in Battlefield 6 nachlesen. Aus unserer Sicht ist die Offenheit positiv: EA veröffentlicht die Zahlen regelmäßig, auch wenn sie mal nicht schmeichelhaft ausfallen. Entscheidend wird, ob die Quote nach den angekündigten Maßnahmen wieder Richtung 3 Prozent sinkt. Mehr zum Spiel findet ihr auf der offiziellen Battlefield-6-Seite.

Quelle: Steam / Battlefield 6 (EA)

Wie sind eure Erfahrungen mit Cheatern in Battlefield 6? Schreibt es uns in die Kommentare!

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