Schlechte Nachrichten für die Entwickler hinter Directive 8020 und dem ersten Until Dawn: Supermassive Games hat offenbar mehr als 70 Mitarbeiter verloren. Die Entlassungswelle scheint diese Woche abgeschlossen worden zu sein.
Was ist bei Supermassive Games passiert?
Den Hinweis liefert ein LinkedIn-Post von Frank Tindle, dem inzwischen ehemaligen IT- und Facilities-Direktor des Studios. Er schrieb, mehr als 70 Leute verließen Supermassive, darunter Entwickler, Artists, Producer, QA und Operations. Ein offizielles Statement zu den finalen Zahlen liegt uns bislang nicht vor.
Angekündigt hatte das Studio den Schritt schon im August. Damals war von einem Konsultationsprozess die Rede, der den Verlust von bis zu 75 Kolleginnen und Kollegen bedeuten könnte. Die Maßnahme sei nötig, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Mehr dazu findet ihr in unserem Bericht zur dritten Entlassungswelle seit 2024.
Wie hart trifft es das Studio?
Die Zahl liegt damit am oberen Ende der angekündigten Spanne. Schon im Juli 2025 hatte Supermassive bis zu 36 Stellen gestrichen, was laut Eurogamer zur Verschiebung von Directive 8020 führte. Das Sci-Fi-Horrorspiel erschien im Mai 2026 und spaltete die Community: Die Figuren und der Cast wurden gelobt, das Stealth-Gameplay stieß vielen sauer auf.
Was heißt das für kommende Supermassive-Spiele?
Konkrete Projekte nennt die Quelle nicht. Klar ist nur, dass das Studio weiterhin erzählerische Spiele für ein treues Publikum machen will. Wie viel Kapazität dafür nach dem Aderlass bleibt, ist offen – hier sollten wir nicht spekulieren.
Aus unserer Sicht reiht sich der Fall in eine lange Serie von Studio-Kürzungen ein, die wir zuletzt auch bei Ninja Theory gesehen haben. Für die Betroffenen bleibt zu hoffen, dass sie schnell neue Jobs finden.
Quelle: Eurogamer
Was wünscht ihr euch von Supermassive als Nächstes? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!



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