Nur einen Tag vor dem Release hat CD Projekt Red reinen Tisch gemacht: Die komplette, offizielle Liste aller Verbesserungen im kostenlosen Remaster-Update zu The Witcher 3: Wild Hunt ist da. Am 29. September wird aus dem elf Jahre alten Rollenspiel-Klassiker technisch quasi ein neues Spiel – und die Patch Notes zeigen, wie ernst es CDPR damit meint.
Was ändert sich beim Kampfsystem im Witcher-3-Remaster?
Der größte Brocken betrifft das Gameplay selbst: Geralts Kampfsystem wurde unter dem Namen “Reimagined Skill System” praktisch neu gebaut. Alle fünf Zeichen – Aard, Igni, Yrden, Quen und Axii – haben überarbeitete visuelle Effekte und reagieren spürbar anders auf Gegner. Dazu kommen neue Finisher-Animationen und ein Gegner-KI-Verhalten, das laut CDPR “reaktiver” auf Spielerentscheidungen eingeht. Wer die Originalversion noch aus 2015 kennt, wird Geralt in Zukunft also anders schneiden, blocken und zaubern.
Visuell hat Studio-intern offenbar niemand Kompromisse gemacht: Ein komplett neues Shading-Modell, HD-überarbeitete Texturen für Charaktere und Umgebungen sowie DX12-Multithreading-Unterstützung sollen für spürbar mehr Bildrate und Detailtreue sorgen. Besonders auffällig dürfte das neue Raytracing für Geralts HairWorks-Haare und -Bart werden – ein Detail, das bei Release 2015 schlicht technisch nicht möglich war.
Bekommen Besitzer der Originalversion das Remaster wirklich kostenlos?
Ja – und das ist der eigentliche Clou an der Sache. Wer The Witcher 3: Wild Hunt bereits besitzt, egal ob Basisversion oder Complete Edition, bekommt das Update automatisch und ohne Aufpreis. Dazu kommen praktische Komfortfunktionen: Ein Transmog-System erlaubt es endlich, die Optik von Ausrüstung unabhängig von ihren Werten anzupassen, und über eine Mod.io-Integration lassen sich Community-Mods direkt im Spiel installieren, ganz ohne manuelles Datei-Gefrickel.
Aus unserer Sicht ist genau das bemerkenswert: Während viele Studios für ein “Remaster” gerne 20 bis 40 Euro verlangen, macht CD Projekt Red damit weiter, wofür die Witcher-Reihe seit Jahren bekannt ist – kostenlose Erweiterungen des Supports weit über den eigentlichen Release hinaus. Das hat schon bei den Erweiterungen Hearts of Stone und Blood and Wine für viel Goodwill in der Community gesorgt, und mit der kommenden Songs-of-the-Past-Erweiterung zieht das Studio diese Linie konsequent weiter.
Technisch bedeutet das Update für PC-Spieler ein rund 45 GB großes Downloadpaket ohne Preload-Möglichkeit – alle Details zur finalen Dateigröße und einer möglichen Speicherplatz-Falle auf der Switch 2 haben wir hier für euch zusammengefasst. Wer wissen will, zu welcher Uhrzeit das Update in seiner Zeitzone freigeschaltet wird, findet das in unserem Überblick zu Release-Uhrzeit, Preis und PC-Specs.
Quelle: IGN
Welche Änderung freut euch am meisten – das neue Kampfsystem oder die Mod.io-Integration? Schreibt es uns in die Kommentare!



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