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The Witcher 3 Remaster: CD Projekt Red holt sich bekannten Grafik-Modder ins Team

Wer The Witcher 3 in den letzten Jahren grafisch aufgehübscht spielen wollte, kam am HD Reworked Project kaum vorbei. Jetzt macht CD Projekt Red aus dem Community-Projekt offizielle Studio-Arbeit: Der Modder mit dem Szenenamen “HalkHogan” wurde fest eingestellt, um seine Textur- und Grafikverbesserungen direkt in das kommende Remaster einzuarbeiten.

Was bedeutet die Einstellung des Modders für das Remaster?

HalkHogans HD Reworked Project galt jahrelang als eine der umfangreichsten und detailliertesten Grafik-Mods für The Witcher 3, mit überarbeiteten Texturen für Charaktere, Umgebungen und Effekte. Mit dem offiziellen Release des Remasters am 29. September wird sein Mod praktisch überflüssig, weil seine Arbeit dann direkt ins Hauptspiel integriert ist. CD Projekt Red kooperiert für das Remaster zusätzlich mit dem ungarischen Studio Geeksoft, das bei der technischen Umsetzung unterstützt.

Szene aus The Witcher 3 mit überarbeiteter Grafik im Remaster
Bildquelle: GamePro (gamepro.de)

Warum ist die Anstellung von Modder-Talent für Studios sinnvoll?

CD Projekt Red ist längst nicht das erste Studio, das erfolgreiche Modder ins eigene Team holt – Bethesda und andere Entwickler haben mit diesem Modell schon öfter gute Erfahrungen gemacht. Der Vorteil liegt auf der Hand: Modder wie HalkHogan kennen die Schwachstellen und das Verbesserungspotenzial eines Spiels oft besser als mancher interner Entwickler, weil sie jahrelang ehrenamtlich genau daran gearbeitet haben. Für CD Projekt Red bedeutet das, bewährte und community-erprobte Verbesserungen ohne große Entwicklungsrisiken direkt übernehmen zu können, statt das Rad selbst neu zu erfinden. Gleichzeitig ist es ein cleveres Signal an die eigene Modding-Community: Wer richtig gute Arbeit abliefert, hat eine realistische Chance auf einen Job beim Studio.

Für Spieler heißt das vor allem: Wer bisher auf Mods verzichtet hat, weil ihm die Installation zu kompliziert war, bekommt mit dem Remaster viele dieser Verbesserungen ab dem 29. September direkt vanilla und ohne Bastelei mitgeliefert.

Quelle: GamePro

Nutzt ihr selbst Grafik-Mods oder wartet ihr lieber auf offizielle Verbesserungen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

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