Jagex macht ernst: Auf dem RuneFest in Birmingham hat das Studio „RuneScape 4“ offiziell angekündigt. Das neue MMO steckt laut VGC noch in früher Entwicklung und läuft auf der Unreal Engine. Ein Teaser-Trailer wurde vor Ort gezeigt, bis zum Release dauert es allerdings noch einige Jahre.
Was ist über RuneScape 4 bekannt?
Der Name „RuneScape 4“ ist laut Jagex nur ein vorläufiger Arbeitstitel. Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Das Spiel entsteht mit eigenem, dediziertem Entwicklerteam.
- Schauplatz ist wieder Gielinor, und zwar im Sechsten Zeitalter.
- Die Geschichte beginnt in Ashenfall, das zuerst in Dragonwilds aufgetaucht ist.
- Die Handlung spielt Jahre nach den Ereignissen von Dragonwilds und nach dem Untergang der Drachenkönigin Kuldra.
- Langfristig will Jagex über Ashenfall hinauswachsen – in neue und bekannte Orte.
- Bis zum Release vergehen laut Jagex noch mehrere Jahre.
Ersetzt RuneScape 4 die bestehenden Spiele?
Nein. Jagex betont, dass RuneScape 4 kein Ersatz für die anderen Spiele sein soll. Es reihe sich neben RuneScape, Old School RuneScape und Dragonwilds ein. Spieler könnten in einem Spiel bleiben, zwischen mehreren wechseln oder über RS4 erstmals nach Gielinor finden. Das Studio will die Marke damit breiter aufstellen statt bestehende Versionen abzulösen.
Spannend ist auch die frühe Ankündigung. Jagex sagt selbst, man hätte das Projekt lange geheim halten können. Das passe aber nicht zu RuneScape: Die Reihe sei seit 25 Jahren von ihren Spielern geprägt worden. Deshalb will das Studio die Community von Anfang an einbinden, Ideen teilen, testen und zuhören.
Was heißt das für Dragonwilds-Spieler?
Passend dazu hat Jagex für RuneScape: Dragonwilds eine mehrjährige Roadmap vorgestellt, wie Nintendo Life berichtet:
- Winter 2026: das kostenlose Update „Luminance“ als Auftakt zur Blood Crystal Saga.
- 2027: die Blood Crystal Saga startet mit „Song of Rebellion“, später folgt „Crown of the Night“.
- Außerdem kommt unter anderem der Skill „Prayer“.
- In der ersten Jahreshälfte 2027 soll offizielles Modding mit Creation-Tools und In-Game-Mod-Browser auf allen Plattformen starten – zusammen mit Secure Servers und Leaderboards.
Aus unserer Sicht wirkt RS4 wie der Versuch, die Marke nach 25 Jahren breiter aufzustellen, ohne die treue Fanbase zu verprellen. Dass Dragonwilds als Brücke dient, ist clever – ob der Sprung zu einem neuen MMO gelingt, wird sich aber erst in den kommenden Jahren zeigen.
Quelle: VGC, Nintendo Life
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