Neuer Tag, neuer Switch-2-Exklusivtitel: Seit heute, dem 3. September 2026, ist Orbitals vom japanischen Studio Shapefarm und Publisher Kepler Interactive erhältlich – und die ersten Testwertungen könnten kaum besser ausfallen. Wenn ihr auf der Suche nach einem frischen Koop-Erlebnis für euren Switch-2-Abend seid, solltet ihr jetzt genau hinschauen.
Worum geht es in Orbitals?
Orbitals schickt euch als die beiden Weltraum-Entdecker Maki und Omura los, um ihre havarierte Raumstation vor einem gefährlichen kosmischen Sturm zu retten. Das Ganze spielt sich als asymmetrisches Zwei-Spieler-Koop-Puzzle-Adventure aus der Third-Person-Perspektive: Mal hangelt ihr euch mit dem Enterhaken-Werkzeug “Scraphook” über Plattformen, mal spritzt ihr mit dem Liquid Launcher Wasser durch die Gegend, mal brennt ihr euch mit dem Beam Cannon einen Weg frei. Dazwischen gibt es waghalsige Hoverboard-Passagen, Rhythmus-Einlagen und sogar Weltraum-Gefechte. Optisch bedient sich das Spiel klar bei klassischem 80er-Jahre-Anime: handgezeichnet wirkende Cutscenes von Studio Massket, komplette japanische und englische Vertonung sowie ein Soundtrack im Stil der Ära sorgen für die Atmosphäre, während die Unreal-Engine-5-Technik im Hintergrund die Switch-2-Hardware ausreizt.

Wie gut kommt Orbitals bei der Fachpresse an?
Die Review-Sperrfrist ist heute gefallen, und die Kritiken lesen sich richtig gut: Auf Metacritic steht Orbitals bei 81 Punkten, bei OpenCritic sind es sogar 83 – nach 28 gewerteten Reviews landet der Titel damit unter den besten elf Prozent aller dort gelisteten Spiele. Besonders deutlich fällt das Urteil bei Nintendo Life aus: Dort gibt es die Höchstwertung von 9 von 10 Punkten. Rezensent Nathan Ellingsworth lobt vor allem, wie clever das Studio das überschaubare Werkzeug-Set immer wieder neu einsetzt, ohne dass sich die Rätsel abnutzen – und wie viel Spaß gerade das gemeinsame Tüfteln mit einer zweiten Person macht. Auch andere Redaktionen wie ScreenRant und Noisy Pixel ziehen Vergleiche zu großen 80er-Anime-Klassikern und loben die stimmige Atmosphäre.
Für wen lohnt sich der Kauf?
Wichtig für alle, die noch keinen Mitspieler mit eigener Switch 2 haben: Orbitals nutzt die GameShare-Funktion der Konsole. Wer das Spiel besitzt, kann es also einer befreundeten Person kostenlos leihweise zum gemeinsamen Zocken freigeben – lokal im Splitscreen oder online. Die Standard Edition im Nintendo eShop kostet 14,99 US-Dollar, alternativ gibt es eine Deluxe Edition mit zusätzlichen Inhalten. Aus unserer Sicht ist das ein fairer Einstiegspreis für ein waschechtes Koop-exklusives Erlebnis, wie es zuletzt Titel wie It Takes Two oder Split Fiction erfolgreich vorgemacht haben – nur eben in deutlich kompakterem Umfang und mit unverkennbar japanischer Handschrift. Gerade für die noch recht junge Switch-2-Bibliothek ist das ein starkes Argument, sich den Titel für den nächsten Couch-Koop-Abend vorzumerken.


Quelle: Nintendo Life, OpenCritic
Habt ihr Orbitals schon angezockt oder steht der Titel bei euch auf der Liste? Schreibt es uns in die Kommentare!



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