Vier Wochen vor dem Release legt Infinity Ward beim PC nach: Am Dienstag hat Activision zusammen mit einem neuen PC-Trailer die technischen Neuerungen für Call of Duty: Modern Warfare 4 vorgestellt. Die Kurzfassung: Der Shooter setzt am PC auf deutlich mehr Grafikoptionen und nimmt Raytracing in alle großen Modi mit.
Was bringt Modern Warfare 4 technisch auf den PC?
Laut den Angaben zum PC-Auftritt setzt das Team auf diese Punkte:
- Raytracing: Erweiterte Strahlenverfolgung in Kampagne, Multiplayer und DMZ, unter anderem für Reflexionen, Ambient Occlusion und Schatten.
- Upscaling: Zum Start unterstützt das Spiel NVIDIA DLSS 4.5, AMD FSR 4 und Intel XeSS 3.0.
- Bildqualität: Hochwertigere Effekte und Volumetrik als auf anderen Plattformen sowie Unterstützung für HDR10+ und Dolby Vision.
- Anzeige: Erweiterter Sichtfeld-Regler (Enhanced FOV) und Ultrawide-Support.
- Komfort: Ein integrierter Benchmark und vorkonfigurierte Wettbewerbs-Presets, damit ihr nicht selbst stundenlang an Reglern schrauben müsst.
Erscheinen soll Modern Warfare 4 am 23. Oktober 2026 für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Auf dem PC gibt es das Spiel über Steam, Battle.net und die Xbox-PC-App. Wer digital vorbestellt, darf die Kampagne laut Activision schon ab dem 16. Oktober spielen.
Welche Hardware brauche ich für Modern Warfare 4?
Die endgültigen Systemanforderungen für den Vollrelease hängen von der Konfiguration ab. Für die Beta hat Activision bereits Werte genannt: mindestens eine GeForce GTX 970 (alternativ etwa GTX 1060 oder Radeon RX 470), 12 GB RAM und 70 GB freier SSD-Speicher. Empfohlen wird eine Karte auf dem Niveau einer RTX 3060 Ti. Diese Beta-Werte können sich zum Launch noch ändern, die Raytracing-Modi dürften aber deutlich mehr Leistung verlangen als diese Einstiegsgrenze.
Wichtig für alle, die ältere Systeme fahren: TPM 2.0 und Secure Boot sind Pflicht. Wer das im BIOS bisher nie aktiviert hat, sollte das vor dem Launch prüfen, sonst bleibt das Spiel gar nicht erst startklar.
Warum ist der PC-Fokus für die Reihe so wichtig?
Mit Steam, Battle.net und der Xbox-PC-App ist Call of Duty am PC breit aufgestellt, und die Community erwartet dort vor allem saubere Optionen und stabile Performance. Wie schon bei unserem Bericht zu den Double-XP-Tokens zeigt sich: Infinity Ward hört vor dem Launch offenbar genauer auf Community-Wünsche. Aus unserer Sicht ist der Schritt konsequent: Mit DLSS, FSR und XeSS deckt Infinity Ward alle drei großen GPU-Lager ab, und fertige Wettbewerbs-Presets sind für Ranked-Spieler ein echter Komfortgewinn. Ob Raytracing im hektischen Multiplayer wirklich getestet wird oder nur im Screenshot glänzt, zeigt sich erst mit den echten Framerates ab Release.
Quelle: Xbox Wire, callofduty.com
Welche PC-Option ist für euch am wichtigsten – Raytracing, DLSS oder die Wettbewerbs-Presets? Schreibt es uns in die Kommentare!



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