Bei der Ankündigung von Hordeguard: Winds of the North dürften bei vielen sofort die Ohren aufgehen: Das Spiel erinnert optisch und spielerisch stark an den Rollenspiel-RTS-Mix Spellforce 3, schlägt am Ende aber eine eigene Richtung ein. Entwickelt wird der Titel vom zweiköpfigen Indie-Studio Black Deer Games, veröffentlicht von Daedalic Entertainment.
Was ist Hordeguard: Winds of the North überhaupt für ein Spiel?
Hordeguard kombiniert Hack-and-Slay-Kämpfe im Wikinger-Setting mit Tower-Defense-Elementen, RPG-Fortschritt und strategischem Basisbau. Ihr steuert einen Wikinger-Krieger direkt im Kampfgeschehen, müsst gleichzeitig aber auch euer Dorf gegen anrückende Horden aus Monstern und feindlichen Stämmen verteidigen – daher auch der Name des Spiels.
Wie unterscheidet sich Hordeguard von Spellforce 3?
Die optische Nähe zu Spellforce 3 ist kein Zufall: Beide Spiele verbinden waschechte Echtzeitstrategie mit einem RPG-Helden, den man direkt steuert. Der spielerische Kern von Hordeguard schlägt laut ersten Eindrücken aber eine andere Richtung ein und legt deutlich mehr Gewicht auf die Verteidigungs- und Aufbau-Mechaniken im Tower-Defense-Stil, während Spellforce 3 stärker auf klassische Basis- und Einheitenkontrolle setzt.
Wann erscheint Hordeguard und für welche Plattformen?
Ein konkretes Release-Datum hat Daedalic Entertainment bislang nicht genannt. Bestätigt ist bisher eine Veröffentlichung für PC über Steam, wo das Spiel bereits auf die Wunschliste gesetzt werden kann.
Warum ist der Publisher-Wechsel für Black Deer Games interessant?
Für Black Deer Games ist die Zusammenarbeit mit Daedalic Entertainment ein wichtiger Schritt: Als kleines Zwei-Personen-Studio profitieren die Entwickler von der Marketing- und Publishing-Erfahrung eines etablierten Partners, der zuletzt vor allem mit Adventure- und Strategiespielen aufgefallen ist. Für Genre-Fans lohnt sich ein Blick auf Hordeguard also gleich doppelt: Sowohl das ungewöhnliche Gameplay-Konzept als auch der frische Publisher-Support sprechen dafür, dass hier mehr als nur ein weiterer Indie-Titel im Wikinger-Gewand entstehen könnte. Wer auf Mischungen aus Strategie und Action steht, sollte den Titel im Auge behalten, auch wenn es bis zum Release offenbar noch etwas dauert.
Quelle: GameStar
Was sagt ihr zum Mix aus Tower Defense und Wikinger-Action – kommt Hordeguard auf eure Wunschliste? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!



Kommentare (0)
Noch keine Kommentare — sei der/die Erste mit deiner Meinung.