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GTA 6: Neue Schießmechanik soll Töten von Polizisten und Zivilisten einschränken

Chaos-Rampagen à la früherer Grand Theft Auto-Teile könnten in GTA 6 spürbar schwerer werden. Ein Co-Studioleiter von Rockstar North hat gegenüber der Presse eine neue Richtungssteuerung beim Schießen bestätigt, die gezielt das wahllose Erschießen von Polizisten und Zivilisten einschränken soll.

Was ändert sich konkret an der Schießmechanik in GTA 6?

Laut den Aussagen des Studioleiters greift Rockstar direkt in die Zielsteuerung ein: Statt wie bisher jeden NPC frei ins Visier nehmen zu können, soll das Spiel gezieltes Töten von Unbeteiligten und Ordnungshütern erschweren, ohne es komplett unmöglich zu machen. Genaue technische Details – etwa ob es sich um eine Art Auto-Aim-Widerstand oder um Konsequenzen im Nachhinein handelt – hat Rockstar bislang nicht offengelegt. Klar ist aber die Stoßrichtung: weniger plan- und grundloses Blutbad, mehr Konsequenz für Spieler, die es trotzdem versuchen.

GTA-6-Hauptfigur Lucia in einer offiziellen Spielszene
Bildquelle: GamePro (gamepro.de)

Wird GTA 6 dadurch zu realistisch für ein GTA-Spiel?

Genau diese Frage treibt aktuell die Community um. In einer parallel geführten Debatte kritisieren manche Fans, dass Rockstar mit Realismus-Features wie Tank-Stopps und nun eben auch Waffen-Restriktionen dem Kern der Serie – kontrolliertem Chaos – zuwiderlaufen könnte. Andere Stimmen argumentieren, dass mehr Konsequenzen fürs Verhalten der Spielfigur besser zur ernsteren, storygetriebenen Tonalität von GTA 6 passen als das anarchische Sandkasten-Prinzip alter Teile. Unserer Einschätzung nach ist das kein Widerspruch: Rockstar hat mit Red Dead Redemption 2 bereits gezeigt, dass sich Konsequenzsysteme und spielerische Freiheit nicht ausschließen müssen, solange Ausnahmen und Belohnungen klug austariert sind.

Was bedeutet das für Spieler beim Release?

Wer GTA 6 hauptsächlich für willkürliche Chaos-Momente kaufen wollte, sollte seine Erwartungen also leicht anpassen. Wild durch Vice City ballern wird vermutlich weiterhin möglich sein, aber mit spürbar mehr Reibung und Konsequenzen als in GTA 5. Wie genau sich das auf Missionsdesign und Polizei-Fluchtsequenzen auswirkt, dürfte erst mit weiteren Previews oder dem finalen Release klar werden. Wer sich schon jetzt für die übrigen neuen Spielmechaniken interessiert, findet in unserem Bericht darüber, wie sich Angeln und Jagen in GTA 6 von Red Dead Redemption 2 unterscheiden, weitere Details zum Gameplay-Feinschliff.

Quelle: GamePro, IGN

Findet ihr die neuen Einschränkungen sinnvoll oder nimmt Rockstar GTA damit zu viel von seinem Chaos-Charme? Ab in die Kommentare damit!

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