Im September sorgte der Sheriff von Miami-Dade mit scharfer Kritik an der GTA-6-Werbung für Schlagzeilen. Jetzt rudert sein Büro zurück – zumindest, was die Basketballer betrifft. Ein Sprecher erklärte gegenüber PC Gamer, die Bedenken hätten sich auf öffentliche Einrichtungen bezogen, nicht auf Entscheidungen privater Unternehmen oder Organisationen.
Was hatte der Sheriff ursprünglich kritisiert?
Sheriff Cordero-Stutz hatte die geplante Nutzung öffentlicher Infrastruktur wie Nahverkehr, Stationen und des Miami International Airport für GTA-6-Werbung angegriffen. Seine Begründung: Grand Theft Auto sei ein Videospiel-Franchise, das auf kriminellen Handlungen aufbaut – darunter Mord, Raub, Drogenhandel, Autodiebstahl und Gewalt gegen Polizisten.
Was plant die Miami Heat für „Night in Vice City“?
Das Kaseya Center, Heimarena der Miami Heat, trägt bereits ein riesiges „Welcome to Vice City“-Schild auf dem Dach, das auch Flugzeuge im Anflug auf MIA sehen. Im Oktober wurde es mit der Kampagne „Night in Vice City“ konkret: Arena und Team werden einmalig im Vice-City-Look umgebrandet. Das genaue Datum nennt der PC-Gamer-Artikel nicht; wir hatten bereits über den Termin der Heat als „Vice City“ berichtet.
Zusätzlich genehmigte Miami Beach im September eine „diskrete“ Kampagne, die Boucher Brothers mit Werbung auf Liegen und Schirmen umsetzen. Ein Stadtrat berichtete laut Artikel, ein Polizist habe die Sorgen sogar weggelacht.
Was bedeutet das für GTA 6 und Rockstar?
Aus unserer Sicht zeigt der Fall, wie sehr Rockstar und Take-Two die reale Kulisse Miamis als Marketing-Hebel nutzen. Der Streit dreht sich weniger um das Spiel selbst als um die Frage, wo öffentliche Räume enden und private Kampagnen beginnen. Für dich als Spieler ändert das nichts am Spiel, es zeigt aber, wie groß der Werberummel vor dem Release am 19. November wird.
Quelle: PC Gamer
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