In GTA 5 stand man vor vielen Gebäuden vor verschlossenen Türen. In GTA 6 soll das anders werden: Rockstar-Entwickler Rob Nelson spricht von „Hunderten” kleinen Innenräumen, die ihr betreten und erkunden könnt. Das geht aus einem Bloomberg-Bericht von Jason Schreier hervor, der das Spiel bei Rockstar ausführlich ansehen durfte.
Was hat Rockstar im Bloomberg-Bericht gezeigt?
Nelson führte mit den Protagonisten Jason und Lucia verschiedene Aktivitäten vor. Zuerst besuchten sie ein Fitnessstudio, danach prüfte er, ob sich eine Bank für einen Überfall eignet. Wegen der vielen Wachleute entschied er sich dagegen. Stattdessen ging es in den Hinterraum eines Gebäudes, bei dem es sich laut Schreier vermutlich um eine Tankstelle handelte. Dort schaltete Nelson eine Alarmanlage aus und stahl Geld, ohne jemanden zu alarmieren.
Sind die Innenräume mehr als Kulisse?
Das Tankstellen-Beispiel zeigt: Zumindest einige Räume lassen sich aktiv nutzen. Alarmanlagen können manipuliert werden, Geld lässt sich stehlen. Wie viele der Hunderten Orte solche Interaktionen bieten, ist nicht bekannt. Rockstar hat dazu keine Zahlen genannt.
Was bedeutet das für Spieler in Vice City?
Los Santos war riesig, aber abseits von Geschäften, Wohnungen und Missionsorten gab es vergleichsweise wenig zu entdecken. Mit vielen begehbaren Gebäuden wirkt die Welt, die wir zuletzt aus dem Studio von Rockstar North gesehen haben, deutlich lebendiger. Für alle, die gern abseits der Missionen unterwegs sind, ist das eine gute Nachricht. Wir sehen es so: Entscheidend wird, ob hinter den Türen wirklich Abwechslung steckt oder ob sich die Räume nach ein paar Stunden ähneln. GTA 6 erscheint am 19. November für PS5 und Xbox Series X/S, die PC-Version folgt 2027.
Quelle: GamePro (mit Bezug auf Bloomberg)
Welchen Ort in Vice City wollt ihr als Erstes von innen erkunden? Schreibt es uns in die Kommentare!



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