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GTA 6 bekommt strenge Modding-Regeln und einige der beliebtesten Fan-Projekte wären damit verboten

Kurz vor dem großen Release zieht Rockstar Games die Zügel an: Der Publisher hat eine neue Modding-Richtlinie veröffentlicht, die für GTA 6 deutlich engere Grenzen setzt als viele Fans erwartet hatten. Die Regeln ziehen klare Linien bei Story-Erweiterungen, fremden Marken und sogar bei Nachbauten realer Orte.

Welche Mod-Projekte verbietet Rockstar bei GTA 6 konkret?

Die neue Richtlinie trägt den programmatischen Titel “Respect our games” und macht schnell klar, worum es Rockstar geht: um die Kontrolle über die eigene Spielwelt und ihre Fortsetzung. Verboten sind demnach unter anderem:

  • Mods, die die offizielle Story, Missionen oder Charaktere erweitern oder inhaltlich verändern
  • Crossover-Projekte, die Karten, Figuren oder Inhalte aus verschiedenen Rockstar-Spielen miteinander mischen
  • Nachbauten realer Orte sowie die Einbindung fremder Marken und Lizenzen in der Spielwelt
  • Ports auf Plattformen, auf denen das jeweilige Spiel offiziell nicht erschienen ist
  • Mehrspieler-Mods außerhalb von Rockstars eigener, lizenzierter Creator-Plattform

Damit wären ausgerechnet einige der beliebtesten Mod-Kategorien der GTA-Community faktisch verboten — etwa umfangreiche Story-DLCs oder Crossover-Mods, die Charaktere und Schauplätze verschiedener Rockstar-Titel zusammenbringen. Die Fan-Theorie, die Jason und Lucia mit Red Dead Redemption 2 verknüpft, zeigt gut, wie sehr solche Verbindungen die Community schon vor dem Release beschäftigen — ein Mod, der so eine Verbindung tatsächlich umsetzen würde, wäre nach den neuen Regeln nicht mehr erlaubt.

Illustration der GTA-6-Hauptfiguren Jason und Lucia
Bildquelle: GamePro (https://www.gamepro.de/artikel/gta-6-mod-einschraenkungen,3459883.html)

Wie streng war Rockstars Modding-Politik bisher bei GTA 5 und Red Dead Redemption 2?

Ganz neu ist das Thema für Rockstar nicht: Schon 2017 sorgte der Publisher mit einer Unterlassungserklärung gegen das beliebte Mod-Tool OpenIV für GTA 5 für einen handfesten Shitstorm in der Community. Nach massiver Kritik ruderte Rockstar damals zurück und erlaubte Singleplayer-Mods wieder, während Eingriffe in Online-Inhalte tabu blieben. Bei Red Dead Redemption 2 hielt sich der Publisher an eine ähnliche, eher zurückhaltende Linie. Mit den neuen Regeln für GTA 6 formuliert Rockstar seine Haltung nun erstmals von Anfang an explizit und spürbar strenger als in der Vergangenheit.

Aus unserer Sicht wirkt das wie eine Lehre aus dem OpenIV-Vorfall: Statt wie bei GTA 5 erst im Nachhinein und unter Druck der Community einzugreifen, zieht Rockstar die Grenzen diesmal schon vor dem Release fest. Das schafft zwar Klarheit für Modder, riskiert aber erneut Ärger mit genau der Szene, die GTA 5 über Jahre mit kostenlosen Inhalten am Leben gehalten hat.

Quelle: GamePro

Was haltet ihr von Rockstars neuen Modding-Regeln für GTA 6? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

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