Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht/einen Leak, das/der bislang NICHT offiziell von Sony bzw. Microsoft bestätigt wurde.
Laut einem neuen Bericht von PC Gamer soll der bekannte Hardware-Leaker KeplerL2 in einem Forenpost auf NeoGAF konkrete Zahlen zu den Next-Gen-Konsolen von Sony und Microsoft genannt haben. Demnach sollen die Chips für PS6 und die nächste Xbox-Generation, intern angeblich unter dem Codenamen „Project Helix” geführt, bereits das sogenannte Tape-out erreicht haben – also jenen Punkt, an dem ein fertiges Chipdesign endgültig zur Fertigung freigegeben wird. Konkret spricht KeplerL2 von rechnerisch rund 40 TFLOPS für die PS6 und rund 56 TFLOPS für Xbox „Project Helix”. Bestätigt ist davon bislang nichts – weder von Sony noch von Microsoft oder Chip-Partner AMD.
Wie zuverlässig ist der Leaker KeplerL2?
KeplerL2 ist in der GPU- und Hardware-Szene kein Unbekannter. Berichten zufolge durchforstet der Leaker regelmäßig Treiber-Datenbanken von AMD nach Codenamen, Speicherkonfigurationen und Geräte-IDs unangekündigter Produkte und soll auf diese Weise in der Vergangenheit mehrfach richtig gelegen haben – unter anderem bei den Spezifikationen der PS5 Pro, die er Monate vor der offiziellen Vorstellung weitgehend zutreffend umrissen haben soll. Auch bei mehreren AMD-Grafikchips soll er vor der offiziellen Ankündigung bereits akkurate Daten geliefert haben. Das macht ihn zu einer vergleichsweise vertrauenswürdigen Stimme innerhalb der Leak-Szene – eine Garantie für die Richtigkeit der aktuellen Zahlen ist das aber ausdrücklich nicht. Auch gut vernetzte Insider können sich irren oder auf zwischenzeitlich verworfene Entwicklungsstände zugreifen.
Was würden 40 bzw. 56 TFLOPS für Spieler bedeuten?
Zum Einordnen: Die aktuelle PS5 kommt auf rechnerische 10,28 TFLOPS, die mit stärkerem Grafikchip ausgestattete PS5 Pro auf rund 16,7 TFLOPS. Die Xbox Series X liegt bei etwa 12 TFLOPS, die Series S bei rund 4 TFLOPS – nachzulesen etwa auf der offiziellen Xbox-Produktseite sowie den technischen Daten der PS5 Pro bei Sony. Sollten sich 40 beziehungsweise 56 TFLOPS bestätigen, wäre das gegenüber der aktuellen Generation ein Sprung um etwa das Zwei- bis Dreifache. Wichtig dabei: TFLOPS beschreiben lediglich die theoretische Rechenleistung der Grafikeinheit und sagen wenig darüber aus, wie sich ein Spiel am Ende tatsächlich anfühlt – Architektur, Speicherbandbreite und Software-Optimierung spielen mindestens ebenso eine Rolle. Auch unabhängige Kollegen wie WCCFTech und OC3D weisen in ihrer eigenen, unabhängigen Berichterstattung zu dem Leak ausdrücklich auf diesen Umstand hin.
Was könnten PS6 und Xbox „Project Helix” beim Start kosten?
Neben der reinen Leistung dürfte der Preis eine der entscheidendsten Fragen für die nächste Konsolen-Generation werden. Berichten zufolge zweifeln erste Analysten bereits daran, dass Sony und Microsoft angesichts steigender Chip- und Speicherkosten unter der Marke von 1.000 US-Dollar bleiben können.
Redaktionelle Einordnung: Sollten sich die kolportierten Werte bewahrheiten, würde Microsoft mit „Project Helix” auf dem Papier einen spürbaren Leistungsvorsprung vor der PS6 herausfahren – rund 40 Prozent mehr theoretische Rechenleistung wären kein Rundungsfehler. Für Kaufentscheidungen sollten Spielerinnen und Spieler solche frühen TFLOPS-Werte dennoch nicht überbewerten: Preis, Spielebibliothek und die tatsächliche Leistung in echten Titeln dürften am Ende deutlich schwerer wiegen als ein Balken auf dem Papier. Offizielle Release-Termine gibt es ohnehin noch nicht – auch Sony-Chef Kenichiro Totoki hatte zuletzt keinen konkreten Termin genannt.
Quelle: PC Gamer, WCCFTech, OC3D
Was haltet ihr von den geleakten TFLOPS-Werten – überzeugt euch Xbox „Project Helix” stärker als die PS6? Schreibt es uns in die Kommentare!



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