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Gamescom 2026: Mehrere Indie-Entwickler auf der Messe bestohlen

Die gamescom 2026 in Köln geht heute zu Ende – mit einem bitteren Beigeschmack. Mindestens drei Indie-Studios berichten, dass ihnen während der Messe Ausrüstung aus eigentlich verschlossenen Schränken gestohlen wurde, obwohl über 1.600 Aussteller und hunderttausende Besucher eigentlich für eines der am strengsten organisierten Gaming-Events des Jahres sorgen sollten.

Was ist auf der gamescom genau passiert?

Betroffen sind laut Berichten unter anderem der Entwickler Ryan Laley von Mimic, das Studio iam8bit sowie Tessera Studios. Ihnen wurden Laptops und Handhelds entwendet, auf denen teils unveröffentlichte Build-Daten lagen – für kleine Studios ohne große Backup-Infrastruktur ein empfindlicher Verlust, der über den reinen Materialwert weit hinausgeht. Die Polizei ermittelt inzwischen, die gamescom selbst verweist auf die Sicherheitsregeln und die Versicherungspflicht, die Aussteller für ihr eigenes Equipment ohnehin einhalten müssen.

Wie reagiert die Gaming-Community auf die Diebstähle?

Statt nur Frust zu ernten, hat der Vorfall vor allem eines ausgelöst: spürbare Solidarität. Andere Studios und Fans sind den Betroffenen noch während der laufenden Messe zu Hilfe geeilt. Besonders deutlich wurde das bei CD Projekt Red: Das Studio, das erst kürzlich bei den gamescom awards 2026 mehrfach ausgezeichnet wurde, bot den bestohlenen Indie-Teams direkt Ersatz-Hardware an, damit sie ihre Präsentationen an den restlichen Messetagen überhaupt fortsetzen konnten.

Für die Branche ist das ein Vorfall mit zwei Seiten: Er zeigt einerseits, wie verwundbar gerade kleine Studios auf einer Messe dieser Größenordnung sind, wenn es um Sicherheit für ihr oft selbst finanziertes Equipment geht. Andererseits macht die schnelle Hilfsbereitschaft aus der Branche deutlich, dass die vielbeschworene Gaming-Community abseits von Marketing-Floskeln tatsächlich zusammenhält, wenn es drauf ankommt. Zum Abschluss der diesjährigen gamescom, die heute ihre Tore schließt, dürfte das Thema Aussteller-Sicherheit für die kommenden Jahre entsprechend höher auf der Agenda der Veranstalter stehen.

Quelle: GameStar, Eurogamer

Wart ihr selbst auf der gamescom vor Ort? Teilt eure Eindrücke gerne mit uns in den Kommentaren!

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