Nach der Ankündigung auf der BlizzCon 2026 sorgte ein Xbox-Social-Media-Post kurzzeitig für Verwirrung: Wird der neue Open-World-Shooter im StarCraft-Universum am Ende doch exklusiv für Microsofts Konsole? Blizzard hat dem jetzt in einem offiziellen Statement widersprochen – der Titel soll für mehrere Plattformen erscheinen. Der Haken dabei: Bis zum Release soll es noch bis 2030 dauern.
Wird der neue StarCraft-Shooter eine Xbox-Exklusive?
Nein, sagt Blizzard ganz klar. Auf Nachfragen von Fachmedien erklärte ein Sprecher des Studios, man könne aktuell nur sagen, dass StarCraft nicht exklusiv werde. Bestätigt sind bislang PC und Xbox Series X/S, mindestens eine weitere Plattform soll laut Blizzard folgen. Ob damit auch PlayStation gemeint ist, bleibt offen – Blizzard hält sich hier bewusst bedeckt. Klar ist aber: Von einer Konsolen-Exklusivität, wie sie seit der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft immer wieder befürchtet wurde, kann beim neuen StarCraft-Ableger keine Rede sein.
Vorgestellt wurde der Shooter erstmals auf der BlizzCon 2026, angeführt von Dan Hay, der zuvor als Producer an mehreren Far-Cry-Teilen mitgewirkt hat. Der cineastische Reveal-Trailer zeigt noch kein Gameplay, dafür aber einen jungen Marine namens Holt, der bei seinem ersten Einsatz für die Dominion prompt von einem Zergling-Rudel überrannt wird – stimmungsvoll, aber wenig konkret.
Warum liegt der Release so weit in der Zukunft?
Ein Erscheinungsfenster im Frühjahr 2030 bedeutet: Das Spiel steckt noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase, gut dreieinhalb Jahre vor dem angepeilten Release. Solche frühen Ankündigungen sind bei Blizzard nichts Neues, wurden dem Studio in der Vergangenheit aber auch schon zum Verhängnis – der Shooter soll bereits der dritte Anlauf für ein StarCraft-Spin-off sein, nachdem frühere Projekte intern eingestampft wurden. Für Fans bedeutet der frühe Reveal vor allem: erst mal abwarten und die Erwartungen zügeln, bevor es handfestes Gameplay-Material gibt.
Spannend ist die Plattform-Frage vor allem wegen Microsofts Strategie seit der milliardenschweren Übernahme von Activision Blizzard: Bei einigen großen Marken wurde seither zumindest zeitweise stärker auf engere Xbox-Bindung gesetzt, andere Blizzard-Titel wie Diablo oder World of Warcraft blieben dagegen plattformübergreifend verfügbar. Dass Blizzard nun früh und deutlich gegen Exklusivitäts-Gerüchte vorgeht, zeigt, wie sensibel das Thema für die eigene Spielerbasis ist – gerade PC- und PlayStation-Fans reagieren auf solche Meldungen erfahrungsgemäß empfindlich.
Während der neue Shooter noch ganz am Anfang der Entwicklung steht, laufen bei Blizzard parallel mehrere andere Großprojekte weiter, von Diablo bis World of Warcraft. Die Multi-Projekt-Strategie des Studios zeigt: StarCraft ist nur eines von mehreren Eisen im Feuer, das noch lange nicht spielbar sein wird.
Quelle: IGN
Bleibt dran: Wir halten euch zu allen News rund um den neuen StarCraft-Shooter und seine Plattformen auf dem Laufenden.



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