Die Kürzungswelle bei EA ist mit BioWare noch nicht zu Ende. Auch Full Circle, das Studio hinter dem Live-Service-Titel skate., hat Mitarbeiter verloren. Das berichtet IGN. Wie viele Leute genau gehen mussten, ist bislang nicht bekannt.

Wer ist bei Full Circle betroffen?
Mehrere Entwickler haben ihr Aus selbst auf LinkedIn bestätigt. Seasonal Creative Director John Epler schrieb, seine Rolle sei gestrichen worden. Er sei fast 19 Jahre in der Branche, die ganze Zeit bei EA. Traurig sei er nicht, eher ein bisschen nervös, aber er freue sich auf etwas Neues.
Auch Senior Game Designer Adam Martinazzi musste gehen. Ein Teil von ihm sei traurig und frustriert, der andere akzeptiere, dass das eben zur Branche gehöre. Senior Designer David Milne schrieb, er habe die Arbeit an skate. und das Team geliebt. Milne schreibt, es gehe nun zum nächsten Ding weiter.
Für das Studio ist es nicht die erste Runde: Schon im Februar traf es Full Circle. Damals sprach das Team von talentierten Kollegen und Freunden, die das Fundament von skate. gebaut hätten.
Was sagt EA zur Zukunft von skate.?
In dem Memo an die Belegschaft wird skate. weiterhin als laufendes Projekt genannt. EA schreibt, man habe viele Spieler ins Spiel geholt, müsse sie aber langfristig halten. Deshalb werde das Studio zu einem „more focused, smaller team“ umgebaut, das eine „very clear roadmap“ für die Community liefern soll. Das Ziel sei ein gesünderes und nachhaltigeres Geschäft.
Laut Bloomberg (so zitiert von IGN) fallen bei EA insgesamt 400 Jobs weg, rund 3 Prozent der Belegschaft. 50 davon arbeiteten am nächsten Mass Effect, bevor BioWare geschlossen wurde. Alles dazu findest du in unserem Bericht zur BioWare-Schließung.
Was bedeutet das für Mods und die Community?
Brisant ist der Zeitpunkt. Erst vor zwei Wochen äußerte sich Full Circle zu Mods, nachdem die Fan-Plattform ReSkate viral gegangen war. Sie erlaubt Offline-Spiel, private Server und eigene Maps. Das Studio stellte sich gegen Mods, die bezahlte Cosmetics umgehen oder mit neuen Features Geld verdienen. Gleichzeitig kündigte es „official, secure access tools“ für breitere Community-Creation an.
Aus unserer Sicht ist das der entscheidende Punkt für Spieler: Ein kleineres Team muss eine Roadmap stemmen und zusätzlich offizielle Mod-Tools bauen. Ob beides gleichzeitig klappt, ist offen. EA hat dazu keine Zusagen gemacht, und wir wollen hier nichts schönreden. Das Muster kennen wir inzwischen: Selbst ein Rekordstart wie bei Battlefield 6 verhinderte laut IGN keine Entlassungen bei den Battlefield Studios. Erfolg schützt bei EA offenbar nicht vor Kürzungen.
Quelle: IGN
Was erwartest du von skate. nach dieser Entlassungswelle? Schreib es uns in die Kommentare!



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